23.10.2021 19:00 |

Immer wieder Unfälle

Unachtsamkeit gefährdet Asfinag-Mitarbeiter

Die Außendienstmitarbeiter der Asfinag leben gefährlich. Immer wieder ereignen sich im dichten (Transit-)Verkehr brenzlige Situationen und Unfälle mit Verletzten. Die Asfinag hat jetzt - österreichweit - eine Sicherheitskampagne mit Plakaten gestartet, um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen.

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„Mein Papa arbeitet für dich. Danke, dass du aufpasst!“ Solche Sujets sind auch in Tirol entlang der Autobahnstrecken zu finden. Kein Wunder: Vor allem Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmer gefährdet die Sicherheit der rund 160 Streckendienstarbeiter.

Brennpunkt Brennerautobahn
Als besonders heikel erweist sich in diesem Zusammenhang die Brennerautobahn, wo es praktisch nirgendwo einen Pannenstreifen oder Pannenbuchten gibt. In Kombination mit dem enormen (Transit-)Verkehrsaufkommen entsteht eine beträchtliche Gefährdungssituation für die Bediensteten der Straßenmeistereien. Dass daraus auch Unfälle resultieren, liegt auf der Hand.

So krachte beispielsweise 2017 auf der A13 auf der Luegbrücke ein voll beladener 40-Tonner in einen Klein-Lkw der Asfinag. Der machte dort als „Vorwarner“ samt elektronischer Hinweistafel auf eine Baustelle aufmerksam. „Der Fahrer war abgelenkt und hat unseren Wagen übersehen“, weiß Hannes Maizner, Leiter der Autobahnmeisterei Plon. Der Asfinag-Mitarbeiter erlitt erhebliche Verletzungen.

Erst vor rund einem Monat erwischte es einen Kleinbus der Straßenmeisterei. „Der Mitarbeiter wollte gerade vom Parkplatz Sieglanger auf die A12 fahren, als ihn ein Klein-Lkw erfasste“, sagt Maizner. Er wurde am Rücken verletzt.

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Wir können mit unseren Sicherheitssystemen noch so sehr auf Arbeiten im Bereich der Autobahnen aufmerksam machen – wenn die Verkehrsteilnehmer nicht mitspielen, nützt das alles nichts.

Hannes Maizner

Das gestiegene Verkehrsaufkommen habe die Gefährdungssituation weiter verschärft. „Wir können mit unseren Sicherheitssystemen noch so sehr auf Arbeiten im Bereich der Autobahnen aufmerksam machen – wenn die Verkehrsteilnehmer nicht mitspielen, nützt das alles nichts“, meint Maizner.

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