„Es geht um gegenseitigen Respekt“, bringt Gabriela Bone-Geyer ihre Tätigkeit auf den Punkt. Zusammen mit zwei Kollegen ist die Hundetrainerin täglich auf den Straßen Mödlings anzutreffen. Strafen aussprechen können sie nicht, aber auf Verstöße gegen die Leinenpflicht oder nicht weggeräumte Hundehaufen hinweisen. „Freundlich und aufklärend“, wie Bone-Geyer betont. „Alles andere hat ohnehin keinen Sinn.“
Die „Dog Watcher“ werden häufig vom Bürgerservice der Stadt, in deren Auftrag sie unterwegs sind, zu „Einsatzorten“ geschickt. Die Rückmeldungen sind großteils positiv. „Es geht uns um Bewusstseinsbildung. Wir haben nichts davon, wenn Leute ihre Hunde nur rasch anleinen, wenn sie uns sehen“, betont sie.
Natürlich gibt es auch Uneinsichtige, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als die Polizei zu rufen. Das kommt aber zum Glück selten vor.
Gabriela Bone-Geyer, „Dog Watcher“ in Mödling und Brunn
Zuletzt wurde das Tätigkeitsfeld der „Dog Watcher“ erweitert. In Mödling schauen sie nicht mehr nur auf Hunde, sondern auch auf achtlos weggeworfenen Abfall. Dabei verteilen sie Taschenaschenbecher und versuchen, für den richtigen Umgang mit Müll zu sensibilisieren. Zudem wirft Bone-Geyer mittlerweile auch in Brunn am Gebirge ein Auge auf die Hundehalter.
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