"Der Jahrgang 2011 ist sehr vielversprechend", verkündete Gestütsleiter Max Dobretsberger am Montag. Die derzeit neun Hengstfohlen und acht Stutfohlen seien wohlauf und würden "beste Anlagen" zeigen. Im Vergleich zum Vorjahr handle es sich dabei bisher um einen "ausgeglichenen Jahrgang", denn 2010 kamen viel mehr junge Stuten zur Welt. Die sogenannte Abfohlsaison dauert aber noch bis Ende Juni.
Während neugeborene Hengste sofort nach Eltern und Abstammung benannt werden, bekommen die Stutfohlen erst dann einen Namen, wenn sie später von ihren Müttern abgesetzt werden, so Pressesprecherin Barbara Sommersacher. "Mit ungefähr einem halben Jahr, wenn die jungen Lipizzaner in die sogenannte Kindergruppe kommen, erhalten die Stutfohlen ihre Namen. Diese werden ausgewählt nach Familienabstammung, Charakter und Erscheinung." Damit ist auch das Neujahrsfohlen 2011 (Bild), bei dem es sich um eine Stute handelt, bisher noch namenlos.
Ab 1. April für Besucher geöffnet
Ab 1. April beginnt im Bundesgestüt Piber auch heuer wieder die touristischen Saison. Täglich von 9.30 bis 17 Uhr sind die Pforten des Gestüts geöffnet, bis Ende Oktober können die Lipizzaner und auch die Fohlen besucht werden.
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