7100 neue Warngeräte

Herbstzeit bringt Gefahr durch Wildwechsel

Im Laufe der vergangenen Herbst- und Wintersaison kamen bundesweit 80.668 Wildtiere im Straßenverkehr zu Schaden – 42 Prozent aller Unfälle passierten dabei in Niederösterreich. Aus diesem Grund wurden nun neue Warngeräte für heimische Reviere angeschafft. Wichtigste Regel bleibt aber: „Weg vom Gaspedal!“
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Statistisch gesehen, kracht es in den Bezirken Mistelbach, Amstetten und Gänserndorf sogar bundesweit am häufigsten. Alle sieben Minuten kommt es zu einem Wildunfall auf den österreichischen Straßen. Rund 33.000 Tiere kamen im vergangenen Jahr durch den heimischen Straßenverkehr landesweit zu Tode. Gerade im Herbst häufen sich die Unfälle drastisch. „Einerseits wechseln die Tiere da vom Sommer- ins Winterrevier. Andererseits erschweren Laub, Feuchtigkeit und Nebel die Verhältnisse auf den Straßen“, analysiert man bei Jägerschaft, Versicherungen und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit. Besondere Vorsicht sei in der Nacht sowie in der Dämmerung geboten. Hier sind die Wildtiere am aktivsten, und gerade da ist die Sicht am schlechtesten.

Reflektoren und Duftstoffe
Auch zwischen Enns und Leitha ist man sich der Gefahr bewusst. Der Kauf von Wildwarngeräten durch Landesstraßendienst und NÖ-Jagdverband hat bereits Tradition. So konnten heute wieder 7100 neue Geräte von Landesrat Ludwig Schleritzko übergeben werden. Zum Einsatz kommen optische und akustische Reflektoren, Duftstoffe sowie ökologische Begleitmaßnahmen auf 1650 Kilometern Landesstraße.

Meldung bei Unfall
Bei einem Unfall muss übrigens immer Meldung erstattet werden – auch wenn das Tier flüchtet –, damit die Jäger informiert sind. Das Wild darf nicht mitgenommen werden!

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