Steirische Landwirte

Wie die „Jungen Wilden“ mit Gemüse punkten

Steiermark
30.09.2021 05:55

Sie sind äußerst kreativ, strotzen vor Energie und arbeiten mit viel Herzblut: Die „Jungen, wilden Gemüsebauern“ aus der Steiermark setzen ausschließlich auf heimische Produkte.

Im Jahr 2017 ist der Startschuss für diese Kooperation kluger, innovativer Köpfe gefallen: 15 junge steirische Gemüsebauern taten sich zusammen, um gemeinsam zu vermarkten, aufzutreten, die steirische Produktionsschiene zu befeuern. „Wir wollten vor allem auch das: Raus aus der Anonymität, den Kunden zeigen, schaut’s her, das sind wir, und das sind unsere Produkte, so arbeiten wir.“

Nachfrage wird immer größer
Das Konzept geht auf. Mittlerweile lässt man Paradeiser, Spargel, Ingwer, Curcuma, Beeren aller Art, aber auch Melanzani, Knoblauch und Melonen gedeihen - in der konventionellen und in der Bio-Variante.

Gombotz: „Unsere Produkte kommen an, nahezu jeder von uns verkauft auch ab Hof und bemerkt eine Steigerung bei der Nachfrage. Die Leute wollen einfach immer öfter sehen, wo die Sachen herkommen und wie sie gemacht werden. Heimisches steigt im Kurs.“

Supermärkte zahlen nun etwas mehr
Beliefert werden außerdem Supermärkte - und auch von dieser Seite kann man sich über steigende Nachfrage freuen. Gombotz: „Damit sind auch die Preise, die wir als Hersteller bekommen, leicht angestiegen.“

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Die Leute wollen einfach immer öfter sehen, wo die Sachen herkommen und wie sie gemacht werden. Heimisches steigt im Kurs.

Irene Gombotz

Was bleibt für die Produzenten unterm Strich übrig? Erklärt am Beispiel von Paradeisern: „Unsere Produktionskosten liegen für ein Kilogramm bei 38 Cent, inklusive Sozialversicherung, der Kosten für die Erntehelfer, Pflanzen. Wir erhalten dafür vom heimischen Handel im Schnitt 65 bis 70 Cent.“ Zusatz: „Man kann davon aber leben.“

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