Bürgerliste kritisiert

Riesenwirbel um Kanalgebühren in der Stadt Haag

Einnahmen in der Höhe von 317.000 Euro sollen der Stadt Haag im Bezirk Amstetten durch nicht eingehobene Kanalgebühren in den vergangenen Jahren entgangen sein. Das kritisiert zumindest die Bürgerliste „Für Haag“. VP-Stadtchef Lukas Michlmayr weist die Vorwürfe zurück und spricht von Einzelfällen.

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Trotz Anschluss an das Kanalnetz würden viele Haager keine Abgaben bezahlen – weil sie einfach nicht vorgeschrieben werden. Zu dieser Erkenntnis kam die Bürgerliste, selbst seit Jahren zuständig für das Kanalressort, nach intensiver Recherche. Teilweise gehe es dabei sogar um Anschlüsse aus den 1980er-Jahren. „Die Beträge können aber nur fünf Jahre rückwirkend verlangt werden“, betont Stadtrat Josef Staudinger. 317.000 Euro würden laut Rechnung der Bürgerliste der Stadt dadurch entgangen sein.

Stadtchef verwundert über Zahl
Völlig verwundert über diese Zahl zeigt sich Bürgermeister Lukas Michlmayr (VP). Bei einer Überprüfung sei man lediglich auf einige fehlende Fertigstellungsanzeigen und den einen oder anderen illegalen Anschluss gestoßen. „Von Versäumnis kann keine Rede sein“, so Michlmayr. Er sieht die Diskussion aber auch positiv: „Wir werden den Beitritt zum ,Gemeinde Dienstleistungsverband Amstetten‘ forcieren, der sich dann um diese Abgaben kümmert.“

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