Von der kleinen Eisengießerei zu einem weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbaukonzern: Was sich da in einem Grazer Vorort im Laufe von gut 150 Jahren entwickelt hat, ist schlicht sensationell.
Seit 1990 haben die Andritzer mehr als 60 internationale Unternehmen gekauft und in ihre Gruppe integriert, den Personalstand auf knapp 15.000 aufgestockt. Das größte Los zog man dabei mit dem Erwerb der VA Tech Hydro 2006: Im Nu katapultierten sich die Steirer an die Weltspitze in Sachen Wasserkraftanlagen-Bau, ziehen in schöner Regelmäßigkeit die dicksten Auftrags-Fische an Land. Was die Aktionäre (2001 erfolgte der Börsengang) besonders freut: Mittlerweile kann man die Dividende auf 1,70 Euro je Aktie erhöhen.
Von Umweltschützern hagelt's Proteste
Auch wenn's manche Umweltschützer, die vor allem das Andritz-Engagement bei Staudamm-Projekten heftig kritisieren, nicht gerne hören: Viele Steirer sind stolz auf das, was aus der kleinen Eisengießerei geworden ist.
"Wir erwarten auch heuer ein positives Marktumfeld", ist Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leitner optimistisch, im Wasserkraftbereich werde man weiter zulegen. 2010 steigerte man den Umsatz auf 3,55 Milliarden Euro, ein auch von Analysten nicht vorhergesehenes Plus von elf Prozent.
Daten und Fakten
von Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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