Zufriedenstellende Zwischenbilanz im steirischen Einzelhandel: Im ersten Halbjahr konnte ein Umsatz von 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet werden - ein Plus von stolzen 160 Millionen Euro gegenüber 2020, und auch 20 Millionen mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019.
Im ersten Halbjahr 2021 konnte der steirische Handel Netto-Umsätz von stolzen 9,1 Milliarden Euro erzielen. „Auf den Einzelhandel entfallen davon rund 2,7 Milliarden - das entspricht einem Wachstum von 6,2 Prozent oder 160 Millionen Euro nett gegenüber 2020 und von 0,8 Prozent bzw. rund 20 Millionen Euro im Vergleich zu 2019“, berichtet Peter Voithofer vom Economica Institut für Wirtschaftsforschung.
Modische Branchen hinken hinterher
Viele Lockdown-bedingte Umsatzeinbrüche (laut WKO sind das in der Steiermark rund 140 Millionen Euro) konnten so ausgeglichen werden. „Aber das trifft nicht auf alle Branchen zu“, stellt Voithofer klar. Vor allem modische Branchen konnten im ersten Halbjahr das ohnehin geringe Umsatzniveau von 2020 nicht erreichen. Das dynamische Wachstum im Online-Handel hält hingegen weiter an. „Alles in allem kann trotzdem von einem gelungenen Restart gesprochen werden, wenn eben auch nicht in allen Bereichen“, sagt Gerhard Wohlmuth, Spartenobmann Handel in der WKO Steiermark.
Im Großhandel betrug die Steigerung gegenüber 2020 immerhin 7,8 Prozent - das Vorkrisenniveau konnte aber noch nicht erreicht werden (-4,2 Prozent). Mit insgesamt 72.450 Beschäftigten verzeichnet der steirische Handel auch ein Beschäftigungsplus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Damit beschäftigen unsere Betriebe heute auch um 620 Personen mehr als noch vor der Coronakrise. Eine tolle Leistung, die von großer sozialer Verantwortung zeugt“, betont Wohlmuth.
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