Was alles möglich wäre, wenn der politische Wille da wäre, zeigt Stadt-Gemeinderat Ismail Uygur von den Neos: Der Residenzplatz als lebendige Grün-Oase anstelle des zurzeit bestehenden tristen Schotter-Grau. „So günstig wie die Fliesen der Bau-Stadträtin wäre eine solche Begrünung nicht, aber eine Weltstadt wie Salzburg muss und kann sich so etwas leisten. Es geht nur um den Willen.“ Der Jung-Politiker will mit der eindrucksvollen Visualisierung seine Forderung nach mehr Grün in der Altstadt unterstreichen: „Die Stadt soll endlich Pilotprojekte angehen, bei denen es um die Schaffung von lebendigen Wohlfühloasen geht.“
Im Falle des Residenzplatzes wäre die Chance erst vor wenigen Jahren da gewesen: 2019 stand die Neugestaltung des Platzes um fünf Millionen Euro an. 20 Jahre lang wurde diskutiert, sogar über einen reinen Beton-Platten-Platz. Doch letztlich entschloss sich die Stadtpolitik, der Wirtschaft – Stichwort Christkindlmarkt – den Vorrang zu geben, und tauschte lediglich den Schotter auf 5000 Quadratmetern Fläche gegen neuem Granit-Schotter aus. Rundherum kamen zumindest – farblich passende – Granitpflaster zum Einsatz.
Zurzeit wird ein anderer Altstadt-Platz – der Kajetanerplatz vor dem Justizgebäude – generalsaniert. Der neue Boden ist in diesen Tagen gemacht worden: reiner und gelber Asphalt.
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