"Wer bei uns einkauft, darf maximal 850 Euro im Monat zur Verfügung haben", erklärt Anderhuber. Doch damit kommt man immer schwerer über die Runden: Mieten, Strompreis, zuletzt vor allem Lebensmittel - alles wird spürbar teurer.
Zwei Drittel günstiger als im Supermarkt
Bei den sechs steirischen Vinzimärkten bekommen die Kunden die Ware um zwei Drittel günstiger als im Supermarkt. Allerdings geben sich die Handelsketten knausriger. Anderhuber: "Sie sparen und kalkulieren genauer, für uns bleibt daher weniger übrig." Ein Beispiel: Waschpulver bekommen die Vinzimärkte so gut wie gar keines mehr. Auch Mehl ist rar, Butter und Öl stehen nur noch sporadisch in den Regalen.
Die Probleme des erst 2009 eröffneten Vinzimarkts in Deutschlandsberg haben aber auch einen anderen Grund: "Von der Stadtgemeinde kam keine Unterstützung, daher ist die Miete für das Lokal zu hoch", erklärt Anderhuber. Noch ist geöffnet, es wird fieberhaft an einer Lösung gearbeitet. Anderhuber: "Toll wäre es, wenn uns jemand ein Geschäftslokal zur Verfügung stellen könnte. 100 Quadratmeter und ein kleines Lager würden reichen, die Lage muss nicht prominent sein."
Daten und Fakten
von Jakob Traby, "Steirerkrone"
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