03.03.2011 09:29 |

Sieg für die "Bullen"

Kapfenberg-Coach Gregoritsch sah das 0:1 auf der Tribüne

Nach 390 Minuten hat Salzburg die Ladehemmung gegen Angstgegner Kapfenberg beendet. Roman Wallner fixierte mit einem Elfer das 1:0 im eisigen Fekete-Stadion, den ersten Sieg des Meisters im Frühjahr. KSV-Coach Gregoritsch krachte mit Referee Lechner aneinander, sah die zweite Halbzeit nur noch von der Tribüne.

Kapfenberg - Salzburg 0:1 (0:1). - "Sch...-Platz", knurrten die Red Bull-Stars beim Aufwärmen, unterstützt von ihrem sichtlich noch kranken Coach Huub Stevens, der sich über die Härte des Rasens mockierte. "Kickt#s ihr normal auf Watte?", warf KSV-Manager Gerhard Pailer zurück, "ihr sucht's doch nur Ausreden!" Für Werner Gregoritsch war der Platz "hart, aber durchaus regulär", das sah auch Referee Lechner bei der Kommissionierung um 16 Uhr so, ebenso Schiri-Beobachter Stefan Messner.

Werner Gregoritsch schickte erstmals seit seinem Kreuzbandriss David Sencar vom Start - dazu versuchte er mit einer Doppelspitze Alar/Gregoritsch die torlose Offensive zu beleben. Stevens stellte nach den letzten Misserfolgen auf 4-4-2 um, brachte mit Alan, Cziommer, Dudic drei Neue - plus Eddie Gustafsson, der 317 Tage nach seiner Verletzung erstmals im Tor stand.

Wallner versenkt umstrittenen Elfer
In der 45 Minute kochten die Emotionen hoch - trotz Minustemperaturen, leichtem Schneefall und Trauerkulisse (1.800 waren Bundesliga-Minusrekord): Nur Sekunden nachdem Referee Lechner Werner Gregoritsch (der sich nach einer Foulentscheidung lautstark alterierte) auf die Tribüne verbannt hatte, gab er Elfer: Hüttenbrenner hatte Alan nach einer Wolf-Parade umgerissen - Wallner (der in der 18. schon die Latte getroffen hatte) versenkte den umstrittenen Strafstoß: das erste Salzburg-Tor gegen KSV nach 390 Minuten!

Die Führung war aber verdient, denn Alan traf kurz nach der Pause die Latte, davor waren schon zwei Tore von Wallner (6.) und Alan (33.) wegen Foulspiels zurecht aberkannt worden. Mit Elsneg und Felfernig kam KSV dann auf, hatte einen Dreifach-Sitzer aufs 1:1 (65.): Doch Sencar und Fukal trafen aus kurzer Distanz nur die Latte und Gregoritsch köpfelte Cziommer auf der Linie an. Das 1:1 lag durch einen Hüttenbrenner-Fersler (78.) erneut in die Luft - Gustafsson hielt.

von Volker Silli, "Steirerkrone"

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