Festspiel-Starkult

Hinterhäuser: „Niemand wird zufällig zum Star“

Salzburg
17.08.2021 14:00
Porträt von Thomas Manhart
Von Thomas Manhart
Markus Hinterhäuser, Künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele, hat mit dem Starkult um Netrebko und Co. kein Problem.

Wie stehen Sie zum Kult um einzelne Festspiel-Stars, Herr Hinterhäuser?
Dass jemand zum Star wird und diesen Status auch noch über viele Jahre beibehält oder gar ausbaut, ist kein Zufall. Eine Anna Netrebko singt zum Beispiel vergleichslos gut - das macht sie zum Star und bereitet vielen Menschen Freude. Auch ich freue mich, wenn ich sie höre.

Aber lenkt der Starrummel nicht von anderem, künstlerisch Wertvollem des Festivals ab?
Würden wir die Salzburger Festspiele nur als eine numerische Aneinanderreihung von Star-Veranstaltungen sehen, hätten Sie recht. Das wäre mir zu wenig. Deshalb ist unser Festival jeden Sommer eine Erzählung, die aus sehr vielen Elementen und Möglichkeiten besteht. Und: Wir präsentieren die Stars ja nicht nur, wir machen mit den Salzburger Festspielen auch welche.

Wie einst Netrebko?
Genau. Auch eine aktuelle Starsängerin wie die Sopranistin Asmik Grigorian hat 2017 im „Wozzeck“ und 2018 als „Salome“ erstmals in Salzburg die Welt in Staunen versetzt.

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