Das Wort "Lieblingsgegner" will Kapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch klarerweise nicht hören. Aber ganz unberechtigt ist das nicht. Nur ein Punkt aus drei Spielen, dabei kein einziges Tor geschossen, der letzte Treffer der Dosen-Millionäre gegen KSV liegt 345 (!) Spielminuten und fast ein Jahr zurück (Marc Janko am 13. März) - "aber sie haben neben der Wiener Austria sicherlich immer noch das beste Spielermaterial der Liga", sagt Gregoritsch.
"Der Unterschied zu den Partien gegen Rapid ist wahrscheinlich nur der, dass meine Burschen gegen die Salzburger immer selbstbewusst auftreten, dran glauben, dass was geht. Das hat gegen Rapid auch diesmal wieder gefehlt." Unbestritten ist die Stevens-Truppe aber in den letzten Saisonen immer als höherer Favorit ins Fekete-Stadion gelaufen als am Mittwoch.
"Ein Tor würde Selbstvertrauen wieder ordentlich stärken"
Nach dem total verhauten Saisonstart kriselt's im Meisterklub an allen Ecken und Enden. "Wir verkaufen uns ständig unter unserem Wert, der Abstand wird größer und die Aufgabe damit nicht leichter", fährt auch Sportchef Beiersdorfer mit einem unguten Gefühl nach Kapfenberg (wo momentan keine Gefahr besteht, wegen der Platzverhältnisse neuerlich absagen zu müssen). Aber auch die magere Torausbeute des Gegners (zwei Treffer in drei Spielen) wiegt Gregoritsch nicht in Sicherheit: "Das sagt nix. Wichtiger wäre, dass wir einmal treffen. Ein Tor würde das Selbstvertrauen gleich wieder ordentlich stärken."
von Egon Rejc, "Steirerkrone"









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.