Gerlos holte sich ganz überlegen den Kälte-Sieg der Orte, nur auf dem 3.440 Meter hohen Brunnenkogel im Pitztal war es mit minus 22,1 Grad noch kälter. Die "Kälte-Hitparade" sah in Tirol folgendermaßen aus:
In der Landeshauptstadt Innsbruck war es mit minus 9,7 Grad schon nahezu "warm". Es war dies "die zweitkälteste Temperatur des heurigen Winters", wie ZAMG-Wettertechniker Thomas Leitner weiß: "Das absolute Minimum wurde am 4. Jänner in St. Jakob in Defereggen mit minus 21,3 Grad registriert. In Gerlos hatte es am selben Tag minus 18,9 Grad."
Über 600 Autos benötigten Starthilfe
Verantwortlich für diese Kälte ist ein Hochdruckgebiet über Russland, das polare Kaltluft nach Mitteleuropa scheffelt. "Wir liegen im Tagesmittel aktuell rund fünf Grad unter den Normalwerten", berichtet Leitner. Ab Freitag sollte es zunehmend wärmer werden, auch Schneefall ist möglich.
Hochbetrieb herrschte am Donnerstag bei den Autofahrerklubs. Karl Lick, Technischer Leiter und Chef der Pannenfahrer des ÖAMTC Tirol: "Wir mussten über 600 Einsätze fahren und vorwiegend Starthilfe leisten. Schwerpunkte waren das Zillertal und Kitzbühel."
von Günther Krauthackl, "Tiroler Krone"









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