Der Verdacht auf einen Sprengkörper im Erdreich war laut ÖBB durch magnetische Messungen im Zuge der Bauarbeiten an der Nahverkehrsdrehscheibe aufgekommen, die unter dem ehemaligen Nonstop-Kino im Bereich des Bahnsteig 1b durchgeführt wurden. Um jede Gefahr auszuschließen, entschloss man sich, diesen Bereich zu öffnen.
Nächtliche Arbeiten
Die Arbeiten wurden dabei in die Nachtstunden verlegt, um weder Fahrgäste noch Zugbetrieb zu gefährden oder zu beeinträchtigen. Die Experten des beauftragten Spezialunternehmens - der Entminungsdienst des Innenministeriums stand ebenfalls bereit - konnten gegen 23 Uhr bereits Entwarnung geben, nachdem in mehr als viereinhalb Metern Tiefe doch kein metallisches Objekt gefunden wurde.
Die gemessene Anomalie im Erdreich war auf die Mauer aus alten gebrannten Ziegeln zurückzuführen. Ein einem größeren metallischem Objekt entsprechender Wert könne bei derartigen Messungen auftreten, hieß es. Der von der Baufirma geöffnete Bereich wurde noch in der Nacht wieder zugeschüttet.
Archivbild









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