Der Verunglückte hatte am Abend seinen Sohn im Gasthaus besucht, das sich in etwa 1.000 Metern Seehöhe befindet. Gegen 21 Uhr setzte er sich dann in seinen Geländewagen, um nach Hause zu fahren.
Doch bereits nach wenigen Metern kam der Obersteirer in einer Rechtskurve von der Gemeindestraße ab und stürzte über eine Böschung. Weil er nicht angegurtet gewesen sein dürfte, wurde er aus dem Auto geschleudert, das sich überschlug und erst nach etwa 40 Metern zum Stillstand kam. Der Gemeindearbeiter, der unter den Wagen geriet, blieb danach auf der Böschung liegen. Wie der Distriktsarzt später feststellte, dürfte er sofort tot gewesen sein.
Betroffenheit in der Gemeinde
Die Tragödie wurde erst am Montag gegen 7.30 Uhr, also nach mehr als zehn Stunden, von einem Wanderer entdeckt: "Der Herr W. war in dem Lokal der letzte Gast, danach ist auf dieser Straße niemand mehr gefahren", berichtet ein Polizist. In der Gemeinde herrscht Betroffenheit: "Wir trauern. Er war schon seit 25 Jahren bei uns beschäftigt und immer ein verlässlicher, netter Mitarbeiter", sagt Bürgermeister Hanns Finding.
von Peter Riedler, "Steirerkrone"









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