"Feuerwerk" entfacht

Starke 99ers feiern im Bunker 4:2-Erfolg über Linz

Steiermark
14.02.2011 09:16
Die 99ers haben am Sonntag in der Eishockey-Bundesliga ein "Feuerwerk" entfacht und das zweite wichtige Match im Kampf um Platz vier gewonnen. Binnen 48 Stunden wurden Villach (3:1 am Freitag) und nun Linz abgezogen. Nach dem 4:2 über die Black Wings gilt's nun, einen Zähler auf Villach aufzuholen.

Der Ex-Linzer Matthias Iberer verpasste Legionär Jason Ward nach 13 Minuten eine ordentliche Tracht Prügel, beide Hitzköpfe durften sich danach 14 Minuten auf der Strafbank abkühlen. Die Brisanz der Partie war vom Start weg greifbar und schwappte auch auf das Publikum über. Mit Szenenapplaus und stimmungsvollen Sprechchören wurden die 99ers (Hancock fehlte wegen Schulterproblemen) von 1.700 Fans unterstützt.

Selbst der Zwischenstand von 1:1 (Ouellette und der Linzer Leahy trafen) nach 20 Minuten tat der tollen Stimmung keinen Abbruch. Auch Boss Jochen Pildner-Steinburg war zufrieden: "Wir spielen sehr schnell, mit viel Druck und der nötigen Härte. Jetzt fehlen nur noch weitere Tore."

Wunsch "erhört
Dem Wunsch des Präsidenten kamen die Spieler auch zügig nach. Erst (25.) zimmerte Ouellette den Puck noch an die Stange, ehe Patrick Harand drei Minuten weiter ins Schwarze traf. In der Folge schwächten sich die ohnehin stark dezimierten Gäste (Keller, Shearer, Baumgartner fehlten) noch weiter. Schlacher erhielt eine Spieldauerstrafe und auch Cashman begab sich fast zeitgleich in die Kühlbox.

In dieser 5:3-Überzahl erhöhte Pare auf 3:1 für die 99ers, die den Vorsprung geschickt ins Schlussdrittel brachten. Und da bewies Matthias Iberer, dass er am Sonntag nicht nur mit den Fäusten gut war. Im Fallen machte der bullige Stürmer das 4:1, Philipp Lukas betrieb noch Kosmetik. "Wir hatten im Powerplay genügend Chancen und haben einige genützt. Wir schauen aber weiter von Spiel zu Spiel", sagte 99ers-Coach Bill Gilligan danach.

KAC-Sieg im Hit
Dieses 4:2 war ein wichtiger Sieg der Grazer, da man nun bei Punktegleichheit die Nase gegenüber Linz vorne hat. Aber auch der größte Konkurrent Villach konnte jubeln - 3:2 in Fehervar, weiter einen Zähler vor den 99ers. Den Hit der Runde gewann Leader KAC gegen die Capitals knapp 4:3, Jesenice (5:2 in Zagreb) wahrte seine Chance auf ein Play-off-Ticket.

von Alex Petritsch, "Steirerkrone"

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