Drei Damen haben sich intensiv mit dem so wichtigen Zusammenleben von Jung und Alt befasst: SP-Familienlandesrätin Elisabeth Grossmann, ORF-Legende Christine Brunnsteiner, Studienautorin Kirsten Tangemann.
Tangemann hat für das Land den ersten Generationenbericht erstellt; mit dem Ziel, rechtzeitig auf gesellschaftliche Prozesse reagieren zu können. Tatsächlich steht die Steiermark vor einschneidenden demographischen Veränderungen. Der dramatische Bevölkerungsrückgang, eine zunehmende Zahl älterer Menschen und wachsende kulturelle Unterschiede stellen auch die Politik vor neue Herausforderungen. Denen man sich aber stellen will, wie Grossmann versichert.
Oberland immer dünner besiedelt
Die Details: Das Durchschnittsalter der Steirer beträgt aktuell 42,3 Jahre, Leoben ist mit 45,8 Jahren "ältester" Bezirk. 2030 wird das durchschnittliche Alter auf 46,1 Jahre ansteigen. Das Oberland ist am stärksten von Überalterung und Abwanderung betroffen, nur noch ein Viertel der Gesamtbevölkerung wird dort leben. Graz und Umgebung profitieren vom Zuzug.
Während 1970 eine Frau noch durchschnittlich 2,3 Kinder zur Welt brachte, sind es heute nur noch 1,4. Die Lebenserwartung steigt pro Jahrzehnt um 2,5 Jahre, so die letzten Prognosen. Das Zusammenleben zwischen Jung und Alt wird immer wichtiger.
Daten und Fakten
von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.