Wildtierfans trauern

Scar, „König der Löwen“, in Kenia gestorben

Der wohl berühmteste Löwe der Welt ist in seiner Höhle im Naturschutzgebiet Masai Mara im Südwesten Kenias eines natürlichen Todes gestorben. Die Spitznamen „Scar“ oder „Scarface“ bekam das stattliche Löwenmännchen 2012: Im Revierkampf mit seinen Brüdern zog er sich damals die furchterregende Narbe über dem Auge zu.

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Laut der Nationalparkbehörde starb der Löwe bereits vergangenen Freitag „in Ruhe und ohne Störung durch Fahrzeuge oder Hyänen“. Schon davor hatten Wildhüter bemerkt, wie „Scarface“ abgemagert und kränklich erschien. Löwen werden zwischen zehn und 14 Jahre alt. Der Nationalpark habe „ein weiteres ihrer großen, ikonischen Männchen verloren. Möge seine Legende für immer weiterleben“, teilte der Nationalpark mit.

Der Löwe - der auch der König der Löwen genannt wurde - war so berühmt, dass er seine eigene Facebook-Seite hatte. Dort wurde ein berührendes Abschiedsvideo gepostet. Zahlreiche Löwenfans bekundeten ihre Trauer.

„Scarface“ hinterlässt nun ein riesiges Territorium, das über 1000 Quadratkilometer umfasst. Das Areal teilte er sich einst mit seinen drei Brüdern „Morani“, „Sikio“ und „Hunter“. Sie waren bekannt als die „vier Musketiere“ und führten ein Rudel mit neun Weibchen und zahlreichen Jungen an. 

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