Mit Maden befallen

Kaninchen „Hopsi“ vor sicherem Tod gerettet

In katastrophalem Zustand, wurde ein offenbar als Gebärmaschine missbrauchtes, ausgesetztes Hauskaninchen in Oberwart gefunden und gerettet. Der Verein „Wir fürs Tier“ mit Sitz in Loipersdorf-Kitzladen nahm sich der armen Seele an, die in Wien operiert werden muss, bevor sie in ein neues Zuhause ziehen kann.

„Sie muss furchtbare Schmerzen gehabt haben“, ist Alice Pichler, Obfrau von „Wir für Tier“ immer noch erschüttert. Das Kaninchen, das in Oberwart ausgesetzt worden war, war völlig ausgemergelt, zwischen den Hautfalten fanden sich unzählige Maden die Mithilfe der Kleintier-Ordination Oberwart entfernt wurden. Hinweise auf den Tierquäler sind erbeten. „Leider kommt es immer häufiger zu Funden von ausgesetzten Kaninchen, weil die Leute glauben, die Nager sind Spielzeug für ihre Kinder“, so Pichler. „Dabei sind Kaninchen extrem anspruchsvoll in der Haltung und keine Kuscheltiere“.

Neueste Studien zeigen zudem, dass Hauskaninchen eigentlich nicht dafür ausgelegt sind, Junge zu kriegen. Die Folgen sind Gebärmutterzysten und chronische Schmerzen, weshalb „Wir fürs Tier“ künftig auf die Kastration weiblicher Kaninchen setzen wird. Leider gibt es in der Region keine Tierärzte, die diesen Eingriff durchführen, weshalb das „Hopsi“ getaufte Kaninchen gemeinsam mit einem zweiten Weibchen demnächst in Wien operiert wird.

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Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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Montag, 27. September 2021
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