Schon seit Februar 2009 waren die Beamten der Zollfahndung Graz dem 38-jährigen Mann aus dem Bezirk Bruck auf der Spur. Weil sie aber auch an seine Hintermänner herankommen wollten, hefteten sie sich an die Fersen des Mannes. Dabei kam heraus, dass ein Großteil der unter äußerst unhygienischen Bedingungen hergestellten Zigaretten aus der Ukraine stammt.
"Brix" und "Sony" erschnüffelten großes Lager
Am vergangenen Wochenende gelang dann der entscheidende Schlag gegen die Schmuggler. Bei einer Übergabe der Ware wurden der 38-Jährige und sein Wiener Komplize gefasst. Im Zuge der Hausdurchsuchungen entdeckten die Spürhunde "Brix" und "Sony" nicht nur ein großes Zigarettenzwischenlager sondern auch eine Hanfplantage.
"Besondere Bedrohung" durch Schmuggelware
Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka: "Dem Fiskus entging ein Abgabenbetrag von rund 100.000 Euro. Der Schlag gegen die Hehler ist umso wichtiger, weil geschmuggelte und gefälschte Zigaretten eine besondere Bedrohung der Gesundheit darstellen."
von Eva Molitschnig "Steirerkrone" und steirerkrone.at
im Bild: Schmuggelware und Spürhund "Brix"
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