700 Steirerinnen (meist älter als 60 Jahre) sind es jährlich, bei denen die Diagnose Brustkrebs gestellt werden muss. Und für diese hat das LKH Graz ein neues Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen geschaffen, das im sogenannten Brustzentrum eine möglichst perfekte ganzheitliche Betreuung garantiert.
Überprüfung durch externe Experten
"Die Vorbereitungen haben eineinhalb Jahre lang gedauert, wir haben mehr als 1.000 Arbeitsstunden investiert", erklärt der ärztliche Direktor am LKH, Gernot Brunner. Was ihn besonders stolz macht: "Wir sind das erste Brustzentrum Österreichs, das sich durch externe Experten überprüfen lässt. Dadurch gewinnen wie noch mehr an Qualität."
Was ändert sich durch das Brustzentrum für die Patientinnen? Hellmut Samonigg, der Onkologie-Leiter: "Es wird eine viel bessere Terminkoordination geben, die Kommunikation wird stark verbessert und insgesamt geht es uns um eine optimale Behandlung. Es soll kein Zentrum für die Brust sein - der Mensch muss im Mittelpunkt stehen."
Auch die Med-Uni ist in das Zentrum integriert, Elisabethinnen- und Barmherzigen-Spital könnten als Partner noch dazukommen. Zusätzlich gibt es Patienten-Befragungen, Fortbildungs- und Laienveranstaltungen.
von Michael Jakl, "Steirerkrone"
Symbolbild
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