Kräftemessen mit der internationalen Frächterlobby, Baukonzernen und der Finanzwelt, die sich an den Asfinag-Zinsen - sollte die S36 doch noch um 600 Millionen Euro realisiert werden - eine goldene Nase verdienen könnte: Am Freitag machten die 16 Bürgerinitiativen einmal mehr klar, was sie vom Ausbau zu einer Transitachse halten – "nichts!"
"Die Straße wäre wegen der Alpenkonvention rechtswidrig, ein betriebswirtschaftliches Fiasko und würde für die Anrainer eine Verschlechterung ihrer Lebensqualität bedeuten", ätzte Rechtsvertreter Matthias Göschke Richtung Bauernbund. Letzterer fordert den Ausbau ja trotz Nein des Bundes mit aller Vehemenz.
In einer Resolution mit dem Arbeitstitel "B96 Neu", die an die zuständigen Politiker in Graz und Wien geht, schlägt man nun alternative Verbesserungsmaßnahmen vor. Unter anderem hält man am "Brummi"-Verbot zwischen Scheifling und Dürnstein sowie an kleinräumigen straßenbaulichen Veränderungen fest. "Wir gehen davon aus, dass es dafür vom Bund Geld gibt", so Gerhard Fötschl, Sprecher der 16 Initiativen.
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
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