Mit den Play-offs begann im Basketball die „schönste Zeit im Jahr“ - schön ging’s aber nur für einen Steirer-Klub los. Kapfenberg ging nach starker Teamleistung und dank eines überragenden AJ Turner gegen Wien 1:0 in Front - 80:74. Im Hintertreffen ist indes der UBSC Graz: 81:89 bei Favorit Gmunden.
Man kennt sich. 2004 standen sich Kapfenberg-Coach Mike Coffin und Vienna-Trainer Aramis Naglic (damals in Traiskirchen) als Spieler gegenüber - mit dem besseren Ende für Kapfenbergs Coffin. Der auch im ersten Trainer-Duell der Viertelfinalserie das bessere Ende für sich hatte. Weil bei den Bullen der Matchplan dank konsequenter Teamleistung aufging. Zeitweise hatte man den selbst ernannten Meisterkandidaten aus der Hauptstadt genau dort, wo man ihn haben wollte, zelebrierte Körbe, wie man sie in den Meister-Teams der Bulls gesehen hatte. Vor allem AJ Turner erwischte einen Traumtag, hatte nur zwei Fehlwürfe. „Das war der wichtige erste Sieg“, so der zuletzt verletzte Ami, „ich war nur froh, wieder beim Team zu sein!“ 20 Punkte in 21 Minuten waren der klare Beweis dafür.
„Sie sind schlagbar!“
Einen Raketenstart legte auch der UBSC Graz in Gmunden hin - 14:4! Wer aber einen geschockten Leader erwartete, der irrte. Die Swans kamen zurück - und dank der höheren Rotation bei den Hausherren hatten wacker spielende Grazer, die fast durchgehend die gleichen fünf Mann am Parkett rennen ließen, am Ende nicht mehr genug im Tank, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Sam Daniel (starke 24 Punkte) und Co. haben aber bewiesen, dass sie dem Top-Klub was anhaben können. „Gmunden ist für uns nicht unschlagbar!“, so UBSC-Sportchef Karl Sommer.
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