30.03.2021 17:00 |

Restauration

Neue Schindeln für die Kirche in Volders

Lasset sie beten: Das Kirchendach der Pfarre Volders muss saniert werden. Die Finanzierung stellt sich dabei als Herkules-Aufgabe heraus.

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Nichts mehr im Land als Kirchen möchte man fast glauben – und ja, um den Glauben geht es auch. Aber nicht nur, denn ganz gleich ob gotisch oder barock, es handelt sich auch um architektonische Kunstwerke, um Denkmäler, um Geburtsorte so manch künstlerischen Meisterwerkes. Und natürlich bieten die Gotteshäuser den Gläubigen Asyl der Stille, des Gebets, der Hoffnung. Ein Zufluchtsort in einer Zeit, wo Zufluchtsorte kaum mehr existieren, wo eine Flucht meist ohne ein Ankommen auskommen muss. Umso wichtiger ist es, dass diese sakralen Orte bewahrt werden – so wie die Kirchengemeinschaft Volders zurzeit alles daran setzt.

Dach letztmals zwischen 1963 und 1965 gedeckt
Zuletzt wurde das Kirchendach der Pfarre Volders im Zuge des großen Kirchenumbaus 1963 bis 1965 neu gedeckt. Damals wurden sowohl für das Kirchendach als auch für den Kirchturm Eternitschindeln (Faserzement) beziehungsweise Holzschindeln verwendet. Mittlerweile jedoch ist das Dach nicht mehr ganz dicht. Damit nicht noch mehr Wasser eindringen kann, muss es dringend neu gedeckt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 280.000 Euro. „Durch die großzügige Unterstützung der Gemeinde Volders, der Diözese Innsbruck, des Landes Tirol, der Landesgedächtnisstiftung und des Denkmalamtes konnten schon ca. 190.000 Euro aufgebracht werden. Ein großes Danke an alle“, lässt Pfarrkurator Bruno Tauderer ausrichten.

Holzschindeln werden dringend gebraucht
Neben Material für die Regenrinnen, Blitzableiter, Schneefänge und dem Restaurieren der Kugeln und dem Kirchturmspitz sind auch Holzschindeln notwendig. Ungefähr 1300 Packungen, je Quadratmeter zum Preis von 100 Euro inklusive dem Verlegen, sind notwendig. 441 Packungen Schindeln sind schon bezahlt, 859 Packungen werden noch benötigt. Auf der Pfarrhomepage wurde ein eigener Link eingerichtet, sodass die Pfarrgemeinde laufend mitverfolgen kann, wie viele Packungen noch benötigt werden. Die Pfarrgemeinde bittet weiterhin um Spenden. Als kleiner Anreiz dafür werden alle Spender, die eine Packung Schindeln oder mehr spenden, einen kleinen Erinnerungsbaustein in Form einer kleinen Holzschindel bekommen, wie Pfarrkurator Bruno Tauderer erklärt und noch hinzufügt: „Schon jetzt sage ich allen ein herzliches Vergelt’s Gott.“

Spendenkonto: IBAN AT16 3634 7001 0002 9389

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