18.03.2021 06:00 |

In Puch

Spielplatzverbote: Fremde Kinder sind unerwünscht

Schaukeln, Rutschen und Fußballspielen nur noch mit Meldezettel? In Puch dürfen ab sofort nur noch Gemeindebewohner die Spielplätze und Sportanlagen des Ortes nutzen. Zuletzt kam es immer wieder zu gröberen Beschädigungen an Geräten. „Wir werden beinhart kontrollieren“, sagt Bürgermeister Helmut Klose (ÖVP).

Die jüngst montierten Schilder sind eindeutig. „Die Benützung ist ausschließlich Pucher BürgerInnen (Personen mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde Puch bei Hallein) gestattet“, ist darauf zu lesen. Die Hinweistafeln hängen mittlerweile bei sämtlichen Sportanlagen und Spielplätzen des Tennengauer Ortes.

Warum Fremde künftig ausgesperrt werden? In der Vergangenheit häuften sich die Beschwerden über Vandalismus und kaputte Sportgeräte. So beschädigten Unbekannte jüngst den Kunststoffbelag des Hartplatzes nahe der Volksschule mit Streusalz und Schaufeln. Nun ist eine Sanierung für knapp 7000 Euro nötig. „Der Hartplatz wurde erst im Jahr 2011 für 53.000 Euro auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Bürgermeister Helmut Klose (ÖVP). Und: „Es gibt immer wieder Hinweise, dass für die Schäden ortsfremde Personen verantwortlich sind.“

Auswärtigen Besuchern drohen nun Anzeigen
Für den Ortschef sind die jetzigen Platzverbote für Auswärtige unumgänglich. „Wir haben einen zu großen Zulauf“, sagt er. Die Beschränkungen gelten für die Fußballplätze, den Soccer Court, den Hartplatz, den Skaterpark sowie sämtliche öffentlichen Spielplätze im Gemeindegebiet.

Die neuen Regeln lässt Klose kontrollieren – mittels Wachdienst. „Beinhart“, versichert der Bürgermeister. Sprich: Bei Verstößen kommt es zur Anzeige. Gut möglich also, dass sich Spielplatzbesucher künftig auf Nachfrage ausweisen müssen.

Nikolaus Klinger

 Salzburg-Krone
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