Immer wieder werden Freizeitsportler von Experten gebeten, auf Wildtiere Rücksicht zu nehmen. Einige scheinen leider unbelehrbar, was in Sooß im niederösterreichischen Bezirk Baden zu einer tierischen Tragödie führte.
Bereits am vergangenen Samstag wurden eine Hirschkuh und ihr Kalb von den vielen natursuchenden Wanderern, Mountainbikern, Reitern und Hundbesitzern so stark beunruhigt und verschreckt, bis sie in Panik den Wald verließen und in die Weingärten flüchteten. Auf ihrer Flucht rannten die Tiere immer wieder gegen die Spanndrähte und Unterstützungspfeiler, bis sie erschöpft und schwer verletzt zusammenbrachen.
Dem Jagdleiter blieb im Beisein der Polizei nur noch die Möglichkeit, das Leiden der geschundenen Wildtiere zu beenden. Besonders tragisch: Die Hirschkuh hätte demnächst zwei gesunde Kälber zur Welt gebracht...
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