12.03.2021 20:00 |

Basketballer hört auf

Keine halben Sachen

Mit nur 28 Jahren hat Basketballer Max Hopfgartner entschieden, seine Karriere zu beenden.

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Zum Abschied gab es eine Bierdusche und eine Torte. „Es war ein schöner Abend“, fasste es Max Hopfgartner zusammen. Der 28-Jährige ist nun Basketballer außer Dienst, beendete mit einer 86:88-Niederlage seiner Klosterneuburg Dukes gegen Wels die Karriere. „Mit einem weinenden Auge“, wie der 2,06-Meter-Hüne gestand.

Hopfgartner: „Basketball hat mir viel gegeben“
Die besondere Kameradschaft und den Wettbewerb werde er vermissen. „Der Basketball hat mir sehr viel gegeben“, sinniert Max, „dadurch habe ich Sachen gemacht, die ich mich sonst nie getraut hätte.“ Etwa den Schritt in die USA – als Teenager! Auch in Spanien spielte der nunmehrige Ex-Nationalspieler, ehe er 2018 bei Klosterneuburg anheuerte. „Ich habe viele Freundschaften geschlossen. In meinem Alter war ich schon viel öfter Stresssituationen ausgesetzt als andere, habe für mein Leben gelernt.“

Langweilig wird Hopfgartner, der einen Bachelor in Erneuerbare Energien hat, den Master in Finanzen abschloss, auch in Zukunft nicht. Er nahm seinen Traumjob an – in Berlin. „Ich werde dort Finanzanalyst“, freut er sich riesig auf diese neue Herausforderung. Eine Doppelfunktion bis Saisonende hatte er zwar angedacht. „So macht es aber mehr Sinn. Das wären sonst nur halbe Sachen gewesen.“

Die Freundin lebt in Spanien
Zumal der Start in den neuen Lebensabschnitt nicht nur beruflich, sondern auch privat Vorteile mit sich bringt. Freundin Adriana studiert in Spanien Chemie, sein neuer Arbeitgeber will sein Engagement just auf der iberischen Halbinsel auf der iberischen Halbinsel ausbauen. Max, der fließend Spanisch spricht: „Trifft sich gut!“

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