24.02.2021 18:00 |

Nach Raserunfall

Trauerfahrt als Demonstration

Mit einer gemeinsamen Ausfahrt zur Unfallstelle wollen Sportwagenbesitzer dem am Wochenende verunglückten 17-Jährigen die letzte Ehre erweisen. Die Aktion möchten sie gar als Demonstration anmelden. Ein Sachverständiger ermittelt nun den exakten Unfallhergang.
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Mit ihren PS-starken Gefährten wollen etliche Tempobolzer am Samstag in die Vogelweiderstraße fahren – dieses Mal allerdings im gemächlichen Tempo. Sie machen sich zu jenem Ort auf, an dem am vergangenen Wochenende ein 18-Jähriger mit seinem BMW mit hohem Tempo gegen einen Brückenpfeiler geprallt ist. Ein Mitfahrer (17) überlebte den Unfall nicht, eine 16-Jährige liegt schwer verletzt im Spital. Und: Es hat noch einen weiterer Mitfahrer gegeben. Der 15-Jährige flüchtete nach dem Unfall, begab sich laut Angaben der Polizei Tags darauf allerdings ins Krankenhaus.

Die Abschiedsfahrt stößt im Internet auf reges Interesse. Auf einschlägigen Online-Seiten wird bereits offen darüber diskutiert, die „Abschiedsfahrt“ als Demonstration anzumelden.

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Sachverständiger Gerhard Kronreif soll nun Licht ins Dunkel bringen. Es gilt, die exakte Geschwindigkeit des Unfallautos zu ermitteln, ebenso den technischen Zustand des Fahrzeugs. Geklärt werden soll auch, ob es weitere beteiligte Pkw gegeben hat. Stichwort: illegales Straßenrennen.

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