Sumann flog dann doch, aber erst am Donnerstag kann er definitiv entscheiden, ob er die neue Saison eröffnet. Nicht nur die Saison, sondern auch die "Titelverteidigung". Denn der Weltcup beginnt mit einem 20-km-Rennen, jener Disziplin, in der "Sumi" die kleine Weltcupkugel geholt hat. "Deswegen tät's natürlich besonders weh, wenn ich nicht starten könnte."
Vorbereitung bestens gelaufen
Das Lauftraining beendete er nach einer Stunde. "Der Durchfall ist zwar weg, aber ich war am Ende ziemlich müde, mehr hätte keinen Sinn gemacht." Dabei ist heuer die Vorbereitung bestens gelaufen. "Die ganze Mannschaft war läuferisch auf einem wirklich hohen Level." Sumanns Vorsatz für diese Saison: "Schnell laufen und langsam schießen. Ich werde am Schießstand wieder drei, vier Sekunden länger brauchen, dafür aber die Trefferquote erhöhen. Das ist leichter aufzuholen als ein Fehlschuss."
Und viele Fehlschüsse darf sich der 35-Jährige nicht leisten, wenn er nach Platz zwei im Gesamt-Weltcup in der letzten Saison heuer noch einen Schritt weiter nach vorne machen will. Doch bei dem Thema wird der sonst gar nicht so schweigsame ziemlich wortkarg: "Darüber reden wir im März, wenn's zum Finale hingeht. Bis dahin kann noch viel passieren." Bei den Damen geht es am Mittwoch los. Iris Waldhuber startet im Einzelbewerb, Romana Schrempf greift Freitag im Sprint ein.
von Egon Rejc, "Steirerkrone"
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