Bereits eine Stunde vor Beginn demonstrierten vor dem Heurigen "Gramm" Grüne und etwa 100 Aktivisten verschiedener Tierschutzorganisationen mit Transparenten und Parolen. Die Befürworter konterten: "Steirische Ferkel statt EU-Importe" und "Arbeitsplätze für die Region" war unter anderem auf ihren Schildern zu lesen.
Raum mit Angehörigen der Betreiber gefüllt
Dicke Luft draußen, dicke Luft aber auch drinnen: Der Raum, den die PIG GmbH angemietet hatte, war viel zu klein und platzte aus allen Nähten. Noch dazu war er vor allem mit Angehörigen der Betreiber gefüllt. Auf dem Gang ärgerte sich die dicht gedrängte Menge grün und blau. "Es war vorauszusehen, dass das Thema viele anspricht. Eine Riesen-Sauerei ist das!", so ein empörter Gast.
Die Projektanten bemühten sich - gemeinsam mit Experten - die Vorwürfe gegen das Projekt zu entkräften. "Wir nehmen Tierschutz sehr ernst und reduzieren auch den Transitverkehr und Tiertransporte", betonte Tierarzt Peter Irgang, der Kopf der Betreibergruppe. Vom Gang schallten derweil Sprechchöre in den Raum: "Wir wollen rein!"
Fortsetzung folgt
Schließlich setzt Bürgermeister Hubert Isker der Farce ein Ende: "Die Gemeinde stellt die Mehrzweckhalle kostenlos zur Verfügung. Das Thema ist so ernst, dass jeder Bürger erfahren soll, um was es hier geht." Es gibt also eine Fortsetzung. Der Termin steht aber noch nicht fest.
Entrüstet zeigte sich Niki Kulmer von der Tier-WeGe: "Wir werden eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft einbringen. Die Sicherheit war nicht gegeben. Uns ging es wie den Schweinen in der Tierfabrik!"
von Josef Fürbass, Jakob Traby ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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