07.01.2021 06:00 |

Weltcup am Kreischberg

Echte Höhenflüge - aber ganz ohne „Gekreische“

Der Kreischberg präsentiert sich für den Weltcup von seiner besten Seite. Seilbahnchef Karl Fussi sprach mit der „Steirerkrone“ über fehlende Partys, die vielen helfenden Hände und warum er dennoch stolz auf sein Event ist.

Seit 1997 macht der Weltcup nun schon Station am Kreischberg. Von Anfang an mit dabei ist Karl Fussi. „Zuerst über den Tourismus, danach als Chef der Bergbahn“, erzählt der Boss. „Mittlerweile sind es bereits an die 30 Weltcups und zwei Weltmeisterschaften, die wir bei uns gehabt haben.“ Zu Zeiten von Corona muss Fussi spezielle Herausforderungen bewältigen - wie etwa die Bestimmungen für sein Skigebiet, den finanziellen Rückgang und noch viele weitere Dinge. Und nebenbei galt es ja auch noch, den Weltcup zu organisieren!

„Das Event an sich unterscheidet sich jetzt nicht von den letzten Jahren. Der große Aufwand ist die Umsetzung des Covid-Konzeptes. Da gibt es im Organisationskomitee eine eigene Gruppe dafür.“ So ist während des Weltcups alles streng geregelt: Sportler, Medien oder Helfer haben allesamt ihre eigenen Bereiche. „Die Sicherheit einzuhalten ist der wichtigste Punkt. Da es kein Publikum gibt und alles abgeschirmt ist, ist das für die Security nicht ganz so viel Aufwand“, erklärt Fussi. Ohne die rund 80 freiwilligen Helfer würde es aber sicher nicht so reibungslos funktionieren. „Sie arbeiten wirklich alle super und sind hochmotiviert. Dazu kommen ja noch 15 Personen im engsten Kreis des Komitees. Alles läuft nach Plan.“

Lob von allen Seiten
Und die harte Arbeit zahlt sich aus! „Wir haben von allen Seiten viel Lob bekommen, sowohl von der FIS als auch von den Teams“, ist Fussi stolz. Denn der Weltcup am Kreischberg ist für die Snowboarder ja der Start in die Saison. Allesamt sind begeistert von den gewohnt perfekten Bedingungen im Murtal. Angeführt von Olympiasiegerin Anna Gasser trainierten die 180 Athleten in den letzten beiden Tagen bereits fleißig am Sprung.

„Schon in den Anfängen war die Begeisterung bei uns am Kreischberg ziemlich groß und die Stimmung toll“, denkt Fussi zurück. „Damals war das Rahmenprogramm noch größer. Da war es durchaus möglich, dass du den ein oder anderen Athleten am Abend in der Kastanienbar getroffen hast“, schmunzelt der Kreischberg-Chef. „Das ist nun alles deutlich professioneller.“

Auch wenn in diesem Jahr keine Partys mit den Besuchern möglich sind, freut sich Fussi: „Die Bewerbe unter Flutlicht werden tolle Bilder auf den Fernsehbildschirm zaubern!“

Michael Gratzer
Michael Gratzer
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