Zigarettenstummel, Glasscherben, weggeworfener Unrat - es war kein schöner Anblick, der sich Spaziergängern am Kalvarienberg bot. "Auch ein Zaun wurde zerstört. Wir sind gerade dabei, das zu reparieren", berichtet Molnár.
Sogar in Kirche uriniert
Und die Vandalen kennen keine Grenzen: "Vor ein paar Wochen hat sogar jemand in die Kirche uriniert", ist der Pfarrer fassungslos. Seither bleibt das Gotteshaus geschlossen, wird nur noch für Messfeiern geöffnet. Molnár: "Der Kalvarienberg ist ein heiliger Ort. Der Sinn dafür scheint der jungen Generation jedoch abhanden gekommen zu sein."
Auch dass der Berg Jahr für Jahr zu Silvester als Abschussrampe für Raketen herhalten muss, sei ein Sittenbild: "Die Gesellschaft leidet an einem Substanzverlust", so Molnár, "der Kalvarienberg ist da nur die Spitze des Eisbergs."
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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