In einer „Krone“-Serie berichten mit Covid-19 infizierte Steirer über ihren Alltag mit dem Virus: Heute ist es der Kalsdorfer Karl Hussler. Er verlor nicht weniger als 16 Kilogramm während der Erkrankung und leidet noch immer unter starken Seh- und Hörbeinträchtigungen.
Die „Steirerkrone“ und das Land Steiermark setzen im Kampf gegen das Coronavirus ein Zeichen und holen Steirer vor den Vorhang, die von Covid-19 schwer getroffen wurden. Heute ist es Karl Hussler. Am 25. Oktober wurde der Kalsdorfer positiv getestet - und noch heute, mehr als zwei Monate später, kämpft er mit den Folgen.
Am 20. Oktober tauchten die ersten Krankheitssymptome auf. „Leichtes Fieber, Gliederschmerzen, mehr war es nicht - ich dachte an eine ganz normale Grippe“, erinnert sich der Pensionist zurück. Zur Sicherheit ließ er sich dennoch einige Tage später testen - positiv!
Hohes Fieber, ständig erschöpft, kein Geschmackssinn
Mehrere Tage lang kämpfte der ehemalige Versicherungsberater zu Hause gegen den tückischen Virus, am 2. November musste Hussler schließlich mit der Rettung ins Spital gebracht werden. „Ich hatte hohes Fieber - das hatte ich seit Jahrzehnten nicht -, ich war ständig erschöpft und müde, der Geschmackssinn war komplett weg, auch die Stimme litt extrem, und ich habe 16 Kilogramm in dieser Zeit verloren.“
Nach neun Tagen wurde der Kalsdorfer schließlich aus dem Krankenhaus entlassen. Aber das war noch lange nicht das Ende. „Ich leide noch immer unter starken Seh- und Hörbeeinträchtigungen und unter Kreislaufbeschwerden. Ich muss jetzt regelmäßig meinen Blutdruck messen.“ Hussler betont: „Ich war vor dieser Krankheit absolut fit und zu hundert Prozent medikamentenfrei.“
Kein Verständnis für Ignoranten
Was der 70-Jährige Corona-Leugnern ausrichten will? „Ich habe absolut kein Verständnis für die Ignoranz vieler Menschen. Wir müssen in dieser Zeit alle vernünftig agieren.“
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