Grausame Industrie

Wir fordern ein Ende des Pelzhandels!

Trotz massiver Proteste werden Millionen Tiere jedes Jahr unter brutalen Bedingungen gehalten und getötet - nur wegen ihres Pelzes.

Es sind Bilder die kaum auszuhalten sind. Füchse und Nerze die aneinandergepfercht ein Dasein - denn als Leben kann es nicht bezeichnet werden - in kleinen Gitterkäfigen verbringen. Ihre Pfoten sind blutig und wund von den kalten dünnen Eisenstäben auf denen sie gehalten werden. Schwerste Verhaltensstörungen die bis zum Kannibalismus führen sind an der Tagesordnung. All dies nur weil es unglaublicher weise noch immer Menschen gibt, die jede Moral und Mitgefühl über Bord werfen wenn es um so genannte modische Accessoires geht.

Pelz bedeutet automatisch Tierleid
Fakt ist: es gibt keine Pelzfarmen die den natürlichen Bedürfnissen der Tiere entgegenkommen. Pelz zu tragen bedeutet Tierleid zu unterstützen. Da hilft kein Gütesiegel und auch kein „Schönreden“ der Pelzlobbies. Neben dem Tierschutzaspekt kommt nun ein weiterer hinzu der klar macht, dass Pelzfarmen für immer geschlossen werden müssen: In Dänemark, dem größten Pelzlieferanten Europas, sprang das Covid19 Virus auf Nerze mutierte und übertrug sich weiter an Menschen.

Experten befürchten, dass die neuen Impfstoffe um die weltweite Pandemie in den Griff zu bekommen, bei dieser veränderten Form nicht mehr wirken. Um diese Gefahr einzudämmen, wurde die betreffende Region abgeriegelt und an die 17 Millionen Nerze vergast. In riesigen Containern wurden die Kadaver der erbarmungswürdigen Tiere gestapelt und entsorgt.

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Der Skandal ist nicht, dass jetzt so viele Tiere sterben mussten. Der eigentliche Skandal ist, dass es diese grausamen Pelztierfarmen überhaupt noch gibt!

Eva Rosenberg,, Direktorin “Vier Pfoten"

In mehr als einem Dutzend europäischer Länder ist die Pelztierzucht mittlerweile gesetzlich verboten, beispielsweise in Österreich. Andere Staaten, wie etwa Deutschland oder die Schweiz, haben strengere Bestimmungen erlassen, die die Pelztierhaltung wirtschaftlich unrentabel gemacht haben. Nach den massiven COVID-19-Ausbrüchen auf Nerzfarmen haben die Niederlande im August 2020 das vorzeitige Aus für Pelzfarmen verkündet; bis zum 1. März 2021 müssen alle Nerzzüchter den Betrieb einstellen. Im September 2020 hat auch Frankreich das Ende seiner Nerzfarmen beschlossen. Auch Irland will sie schließen. Ungarn hat ein vorsorgliches Verbot von Nerzfarmen angekündigt, damit dort erst keine Farmen gebaut werden können.

Über 100 Millionen Tiere werden jährlich für die Modeindustrie gequält und getötet. Zahlreiche Tierfreunde, die „Krone“-Tierecke und die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ fordern nun ein längst überfälliges Verbot von Pelztierfarmen in Europa. Und darüber hinaus auch die Einfuhr von Pelzen in die EU. Für jede kleine Pelzverzierung- auf Mützen oder Jacken muss ein Tier sterben. Es gibt keine Entschuldigung und auch keine Begründung für dieses Vergehen an lebenden Geschöpfen.

Ende der Pelzfarmen als einzige Antwort
Pelz ist ein völlig unnötiger Luxusartikel. Um die Öffentlichkeit zu schützen und Tierleid zu verhindern, gibt es nur eine Antwort: Die EU muss jetzt Druck auf Dänemark und andere EU Länder machen, ein sofortiges Ende der Pelzfarmen auf den Weg zu bringen! Alles andere wäre ein fahrlässiges Fortführen von Tierquälerei und Gemeingefährdung.

Maggie Entenfellner,Kronen Zeitung

Bitte unterschreiben Sie die "Vier Pfoten"-Petition: und fordern Sie mit uns Politik und Modeindustrie auf, endlich zu handeln! Benötigt werden 50,000 Unterschriften.

TV-Tipp: „Massentierhaltung und Pelz“, Thema bei „Konkret“ am 15. Dezember, ORF 2, 18.30 Uhr mit Maggie Entenfellner.

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Mittwoch, 27. Oktober 2021
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