Montag, 11 Uhr Vormittag, Sturm-Trainingszentrum in Messendorf. Das trübe, regnerische Herbstwetter passt zur Stimmung im schwarzen Lager. Länger als üblich dauert die Ansprache und Matchanalyse von Franco Foda nach dem schwarzen Sonntag in Wien, wo der "Fehlerteufel" im Sturm-Team wütete. Foda: "Wir haben das Match auch sehr intensiv besprochen..."
Eine Spur lauter hatte der Sturm-Trainer schon einen Tag vor dem Hit gegen Rapid werden müssen. Da musste er seine Truppe im Training wachrütteln. Foda: "Da waren einige bei Standards zu unkonzentriert."
Aber der Weckruf trug keine Früchte - in Wien waren etliche erneut nicht richtig bei der Sache. Foda: "Man kann ja in Wien gegen Rapid verlieren, die Frage ist nur das Wie. Einige haben nicht erwartet, dass Rapid so auftreten wird - aber genau das haben wir vorm Match klar besprochen. Wir hätten mehr dagegen halten und als Tabellenführer mehr Selbstvertrauen an den Tag legen müssen."
Zudem bitter: Mittelfeldspieler Christian Klem zog sich bei einem bösen Foul von Heikkinen (er sah dafür nicht einmal Gelb) kurz vorm Pausenpfiff eine Bänderverletzung im rechten Knöchel zu. Sturm-Arzt Puskuris nach der Untersuchung: "Ein Außenband ist gerissen, er fällt zwei Wochen aus."
von Burghard Enzinger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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