Wien gegen Graz, Part II - nach der Abfuhr von Sturm bei Rapid lag's also an den 99ers, die steirische Ehre in der Bundeshauptstadt zu retten. Beide Teams gingen's aber zunächst einmal relativ gemütlich an. Kevin Kraxner brachte die Caps zwar in Minute sieben mit 1:0 in Front - die Grazer ließen sich davon aber nicht schocken.
Referee trieb Trainer zur Weißglut
Nach einigen Anläufen war's dann Darcy Werenka der zum verdienten 1:1-Ausgleich traf (40.). Richtig rund ging's erst im letzten Drittel -und dafür sorgte vor allem Referee Robert Falkner. Der Wiener (!) trieb mit seinen Entscheidungen sowohl Caps-Coach Kevin Gaudet als auch Bill Gilligan zur Weißglut - da flogen auf beiden Betreuerbänken die Trinkflaschen nur so durch die Lüfte.
So wurden den 99ers etwa zwei einminütige 5:3-Überzahlspiele serviert, welche die Grazer aber versemmelten. Die Wiener nahmen ihr "Geschenk" an - Tremblay und Kuiper in der "Kühlbox", Fortier zog ab - 2:1 (47.). Falkners "Strafenorgie" (zwölf Zweiminutenstrafen im letzten Drittel!) ging munter weiter. Flo Iberer stellte in Überzahl auf 2:2. Danach segelten Dutzende Bierbecher aufs Eis, wieder 5:3-Überzahl für die 99ers und wieder kein Tor! Gejubelt haben dann die Wiener in der Overtime: Rotter fixierte dort nach 99 Sekunden den 3:2-Sieg.
von Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung
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