In der kleinen Familie aus Rein spielten sich dramatische Szenen ab, bei denen es buchstäblich um Leben und Tod ging. "Meine kleine Tochter Julie, die jetzt fünf Monate alt ist, bekam auf einmal 39,8 Grad hohes Fieber", so Mama Birgit Ruprechter. "Sie hat nicht geschlafen, nicht getrunken, nur gebrochen."
Eltern ließen sich nicht abspeisen
Sofort wurde ein Arzt alarmiert ("es war nicht 'unserer', sondern jemand, der gerade Dienst hatte") - doch dieser gab tatsächlich Entwarnung. "Er hat gesagt, das ist Drei-Tages-Fieber, das wird schon wieder." Zum Glück ließen sich die Eltern so nicht abspeisen - und fuhren mit Julie ins Spital. "Sie kam gleich auf die Intensivstation - sie hatte Meningokokken Typus B!"
Ruprechter möchte nun an Eltern appellieren, selbst auf Symptome zu achten. Jener Arzt, dem womöglich eine Fehldiagnose vorzuwerfen ist, die tödlich (!) hätte enden können, sagte auf Nachfrage nur: "Kein Kommentar" und legte auf. Er wird zu überprüfen sein...
Daten und Fakten
von Christa Blümel, "Steirerkrone"
Bild: Kinderklinikboss Wilhelm Müller, Baby Julie mit Mama Birgit Ruprechter
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