20.11.2020 08:00 |

Mit Corona-Auflagen

Langlaufsaison-Start mit „Schnee von gestern“

Langlaufen? Schon jetzt und während des Lockdowns? In der Tiroler Gemeinde Leutasch (Bezirk Innsbruck-Land) ist das ab Freitag möglich. Corona-bedingt ist allerdings eine vorherige Anmeldung nötig.

„Laut unseren Recherchen gehört Langlaufen zu den Individualsportarten und ist daher erlaubt“, sagt Elias Walser, Geschäftsführer der Olympiaregion Seefeld. Deshalb findet der Startschuss zur Langlaufsaison – wie in den Vorjahren – bereits im November statt.

Damit die Hobbysportler tatsächlich über die rund 1,2 Kilometer lange Loipe beim Alpenbad in der Leutasch gleiten können, waren intensive Vorbereitungen notwendig – in Sachen Schnee und natürlich Corona!

Schnee aus dem Vorwinter
Frau Holle hat sich bisher ja sehr zurückgehalten, die weiße Pracht für das schmale Langlaufband stammt aus dem Vorwinter und besteht überwiegend aus technischem Schnee – quasi von gestern. Hackschnitzel haben den Schneeberg vor Hitze und Sonne bewahrt, in den vergangenen Tagen wurde die weiße Pracht von den Loipengeräten ausgebreitet. Walser: „Am Donnerstag war die Präparierung fertig.“

Maximal 100 Sportler gleichzeitig
Solange nur ein begrenztes Loipenangebot zur Verfügung steht, müssen sich die Hobbysportler zu Corona-Zeiten freilich zuvor auf der Homepage des Tourismusverbandes (www.seefeld.com) anmelden. „Sie können einen Slot von zwei Stunden reservieren. So stellen wir sicher, dass sich nicht zu viele gleichzeitig in der Spur tummeln“, erklärt Walser. „Wir garantieren damit, dass maximal 100 Personen zur selben Zeit unterwegs sind.“

Diese Maßnahme habe man besonders deshalb ergriffen, weil es zu Saisonbeginn erfahrungsgemäß sehr eng zugehe in der Spur. „Damit erreichen wir die notwendig Entzerrung.“

Nach zwei Stunden ist Schluss
Der Zugang erfolgt ausschließlich vom Parkplatz beim Alpenbad Leutasch, Securitys kontrollieren, ob die Langläufer eine Reservierungsbestätigung dabei haben. Zwei Stunden nach dem Zutritt muss die Loipe dann wieder verlassen werden. Über ein Ticket hinter der Windschutzscheibe wird das Limit kontrolliert. „Wer sich nicht daran hält, den bitten wir freundlich, die Loipe wieder zu verlassen“, kündigt Walser an. Vor Ort könnte der Slot verlängert werden, sofern die Plätze nicht ausgebucht sind.

Ab Freitag will der TVB mit der Beschneiung in Seefeld beginnen, sodass sich das Angebot vergrößert. „Es wird auch der Winter der Langläufer“, glaubt Walser. Der Preis für eine Saisonkarte liegt unverändert bei 110 Euro (im Vorverkauf bis 30. November) bzw. bei 160 Euro ab 1. Dezember.

Peter Freiberger
Peter Freiberger
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