In Bahnhofsnähe:

Notschlafstelle für den Winter ist jetzt fix

Salzburg
17.11.2020 06:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Es ist bereits fünf Minuten vor Zwölf: Derzeit gibt es viel zu wenig Platz in den Notschlafstellen Haus Franziskus und Haus Elisabeth (nur für Frauen) der Salzburger Caritas. 

Es ist bereits fünf Minuten vor Zwölf: Derzeit gibt es viel zu wenig Platz in den Notschlafstellen Haus Franziskus und Haus Elisabeth (nur für Frauen) der Salzburger Caritas. Vor allem Bettler aus Osteuropa hausen wieder vermehrt auf den Straßen. Ein Problem, das seit Jahren polarisiert. Stimmen, die sie vertreiben wollen, lösen das Dilemma langfristig nicht.

Fieberhaft wurde nach einer Unterkunft gesucht. „In Salzburg ist das aufgrund der hohen Mietkosten extrem schwierig“, berichtete Caritas-Direktor Johannes Dines über große Herausforderungen. Rund 300.000 Euro setzt die Caritas pro Jahr für die Obdachlosenversorgung ein. Das sind 15 Prozent des gesamten Spendenaufkommens.

Haus in Bahnhofsnähe wird umfunktioniert
Jetzt scheint eine ideale, konfliktarme Variante gefunden zu sein: Im früheren ÖBB-Gebäude an der Elisabethstraße Ecke Karl-Wurmb-Straße ziehen vorm großen Umbau zum Landesdienstleistungszentrum noch Obdachlose ein. „Wir haben damit ein ideales Gebäude, das das Land der Caritas zur Verfügung stellt“, kündigt Soziallandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) eine Lösung an. Am Montag gab er grünes Licht.

Gerade in der Pandemie wichtig: Das Quartier wird nicht nur in der Nacht geöffnet sein. Bettler können sich dort auch am Tag aufhalten.

Laufenden Kosten von etwa 270.000 Euro teilen sich Stadt und Land zu je 50 Prozent. Der Start soll schon am 1. Dezember gelingen.

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