08.11.2020 15:30 |

Abwarten

Corona-Lockdown bringt Getränkehändler unter Druck Kopieren

Geschlossene Hotels, schaumgebremste Gastronomie: Der zweite Lockdown tritt den Lungauer Getränkehandel hart. „Der heurige Herbst ist ein Totalausfall, wie auch schon das Frühjahr“, berichtet Walter Ansperger, Chef des Lungauer Getränkeservice.

Sechs seiner Mitarbeiter hat er bereits in die Kurzarbeit geschickt – nach einem gutem Sommergeschäft im Juli und August. „Mit der frühen Sperrstunde um 22 Uhr ist die Auftragslage abgeebbt. Durch die Verschärfungen fallen nun auch der Bauernherbst und das Schafbratlessen aus“, sagt Ansperger. Nachsatz: „Nur die Nachfrage im Handel ist angezogen“, berichtet der Chef, der heuer mit einem Umsatzminus von rund 35 Prozent rechnet. 2019 fuhren die Unternberger eine Million Euro Umsatz ein. Ähnlich sieht die Lage auch Maximilian Kandolf, der in Tamsweg neben seinem Hotel einen Getränkehandel führt: „Die Betriebe decken sich nur zögerlich ein, alle warten die Corona-Entwicklungen ab“.

Verena Seebacher
Verena Seebacher
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