Neue Studie belegt:

„Stadtflucht“ lässt den Bahnbetrieb boomen

Satte 82 Millionen Euro hat das Land seit dem Jahr 2011 in die Attraktivierung der Bergbahnen in den Gemeinden Annaberg, Gaming, Göstling an der Ybbs, Mitterbach am Erlaufsee, Mönichkirchen, Puchberg am Schneeberg und St. Corona am Wechsel investiert. Mit nachhaltigem Erfolg, wie eine neue Studie belegt.

Seit fast zehn Jahren investiert das Land verstärkt in den Ausbau der heimischen Bergbahnen – und längst geht diese Rechnung voll auf. Denn wie eine neue Studie des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, hat der Bahnbetrieb alleine im Jahr 2019 rund 64,3 Millionen Euro an Wertschöpfung in die Landeskassen zurückgespult und sich auch zu einem regionalen Jobmotor entwickelt. „Jeder dritte Arbeitsplatz in den Standortgemeinden wird durch unsere Bergbahnen abgesichert. In Summe geht es um 1500 Jobs“, weiß Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Auch wegen dieser nachhaltigen Effekte sei es laut Christian Helmenstein, Ökonom und Autor der Studie, richtig gewesen, bei der touristischen Ausrichtung der Gemeinden nicht nur auf die Wintermonate zu setzen. „Auch im Sommer bleibt ein Großteil der Wertschöpfung direkt bei den Bahnen oder in der regionalen Hotellerie und Gastronomie“, so der Experte. Auch Finanz- und Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko darf sich daher doppelt über die Entwicklung hin zu Ganzjahresattraktionen freuen. So geht jeder vierte in den Kommunen erwirtschaftete Euro inzwischen auf den Bahnbetrieb zurück.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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