14.08.2020 06:00 |

Viel Logistik

Corona: So rüsten sich die Unis für den Herbst

An den steirischen Hochschulen laufen trotz der vorlesungsfreien Zeit bereits die Vorbereitungen für das neue Semester. Um Ansteckungen zu vermeiden, setzt man vor allem auf Online-Lehre und -Prüfungen.

„Summa cum laude“: Mit größtem Lob ihrer Studenten haben sich die steirischen Unis in die Sommerpause begeben. Die Corona-bedingte Feuertaufe weg vom Unterricht im Hörsaal hin zu digitaler Lehre zuhause wurde „mit Auszeichnung“ bestanden. Doch auch in der lehrveranstaltungsfreien Zeit können die Bediensteten der Hochschulen nicht die Hände in den Schoß legen - mit dem neuen Schwung an Studenten im Herbst kommen auch neue Herausforderungen.

TU Graz Das Wintersemester startet an der Technischen Universität Graz mit (Sitzplatz-)Einschränkungen, Vorlesungen mit vielen Teilnehmern werden vor allem via Internet angeboten. 23 Hörsäle sind für Aufzeichnungen ausgestattet, aus fünf Räumen können Seminare live übertragen werden. Große schriftliche Tests werden über einen zentralen Prüfungskalender organisiert - dafür sind neun große Hörsäle für insgesamt acht Wochen blockiert.

Montanuni Leoben „Wir hoffen auf einen Normalbetrieb im Herbst, sind aber auf jedes denkbare Szenario vorbereitet“, heißt es von der Montanuniversität Leoben. Derzeit herrscht überall Maskenpflicht, Praktika und Prüfungen finden unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Sollten Studenten aus dem Ausland nicht einreisen dürfen, sei auch ein “Hybridmodell„ vorstellbar, also Online-Vorlesungen kombiniert mit Unterricht vor Ort.

Uni Graz Auf eine Langzeitstrategie für den Lehr- und Prüfungsbetrieb setzt die Karl-Franzens-Universität Graz: Man könne rasch auf neuerliche Ansteckungswellen reagieren - und auf virtuelle Lehre umschalten.

Derzeit arbeitet man aber mit Hochdruck auf das nächste Ziel hin: das sichere Abwickeln des Aufnahmetests für das Psychologie-Studium am 25. August. Erstmals stellen sich 1064 Bewerber der Prüfung - um 500 mehr als in den Jahren davor. Ein weiteres Novum ist der Ort: die Grazer Stadthalle, die in vier sichere Sektoren unterteilt sein wird.

Im Lernstress befindet sich etwa Nina Borstnar, die einen der 230 begehrten Studienplätze ergattern möchte: “Ich denke, wenn man sich gut vorbereitet, kann nichts schief gehen", zeigt sich die 19-Jährige optimistisch. Die Grazerin möchte sich später auf Verkehrspsychologie spezialisieren.

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