Freiwillige halfen:

Einsatz für seltene Pflanzen und Tiere

„Der Verlust von Vielfalt in der Natur ist ein großes Problem unserer Zeit“, sagt Biologin Irene Drozdowski vom Landschaftspflegeverein. Und sie meint damit nicht Sorgen um den fernen Regenwald, sondern um Naturparadiese in Niederösterreich. An drei sogenannten Umweltbaustellen wurde nun für deren Erhalt gewerkt.

Ausgerüstet mit Astscheren, Sägen, Krampen und Rechen, machten sich – vor allem junge – Helfer vergangene Woche in Pfaffstätten im Bezirk Baden sowie in der Wachau und im Naturpark Thayatal an die Arbeit. Unter der Leitung von Fachleuten des Alpenvereins und des Landschaftspflegevereins widmeten sich die Freiwilligen dem Erhalt wertvoller Lebensräume seltener Pflanzen und Tiere. Und kamen dabei oft aus dem Staunen nicht heraus.

Besonders den Trockenrasenflächen widmeten sich die Umweltbaustellen-Trupps. Diese drohen von Liguster, Berberitze und Hartriegel überwuchert zu werden. Das gefährdet etwa im Naturschutzgebiet bei Pfaffstätten den Insektenreichtum. Hier wurden bereits mehr als 1200 Schmetterlingsarten nachgewiesen. „Durch das Ausschneiden schaffen wir Raum für Vielfalt“, erklärt Andreas Griebaum vom Alpenverein.

Im Thayatal holzten die Helfer ebenfalls wucherndes Buschwerk ab, schufen wieder Raum für Smaragdeideschen und Gottesanbeterinnen. „Und im Fluss wurden Laichplätze für Fische freigeräumt“, so Campleiter Bernhard Schedelmayer.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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