03.08.2020 09:00 |

Radsport

Salzburger (G)Oldies schlugen im Triplepack zu

Beim „Tag des Rades“ auf dem Salzburgring schrammte Johannes Hirschbichler im MyGym-Race zur Time Trial Series nur um sieben Sekunden am Sieg vorbei, wurde Profi-Dritter. Im Feld der Hobbyfahrer beim Vita Club Race feierten die Salzburger Evergreens Lindner, Hinterholzer und Pitterka Klassentriumphe.

Der Mut zum Risiko hat sich für Heinz Reiter und das Organisationsteam des Radclubs Landleben ARBÖ Salzburg bezahlt gemacht: Beim „Tag des Rades“ zählte der Veranstalter am Sonntag 400 Aktive auf dem Salzburgring. Und wäre das Starterkontingent wegen der Corona-Auflagen nicht gedeckelt worden, es hätten sich wohl noch deutlich mehr Fahrer gefunden. „Sowie wir das Vita Club Race als Einzelzeitfahren ausgeschrieben hatten, schossen die Meldezahlen sprunghaft hoch. So macht’s Spaß.“

Den hatten gestern auch Salzburgs Rad-(G)Oldies: Kurt Pitterka (Herren 7), Gottfried Hinterholzer (6) und Paul Lindner (4) gewannen ihre Rennrad-Masterklassen überlegen – Lindner in exakt 17 Minuten, die ihn im Gesamtklassement aller Hobbyfahrer auf Rang acht brachten. „Mit einem größeren Kettenblatt vorne wär’s noch weiter vor gegangen“, sah der 56-Jährige trotzdem noch Luft nach oben.

Den Titel „King of Ring“ sicherte sich über die 13 Kilometer Martin Geretschnig (St) in 15:21,38 Minuten, zur „Queen of Ring“ krönte sich Cindy Friebel (D) in 17:43,97, beide mit Zeitfahrmaschinen.

„Stolz auf Heimpodest“


Salzburgs einziger Beitrag zum MyGym-Race der Contiteam-Profis, Johannes Hirschbichler (Radteam Tirol), schrammte danach nur knapp am Sieg vorbei. Als einer von nur vier Fahrern blieb er in 14:52,02 unter der 15-Minuten-Marke und behauptete sogar kurzzeitig die Pole, ehe ihn Tobias Bayer (Tirol Cycling) um fünf und danach Sieger Patrick Gamper (Bora-hansgrohe) um sieben Sekunden auf Platz drei verwiesen.

„Auf dieses Podest beim Heimrennen bin ich trotzdem mächtig stolz. Das war mit Blick auf die Staatsmeisterschaft eine recht gelungene Performance, obwohl ich kein so gutes Beingefühl hatte. Als Regen einsetzte, hat mir das noch einen Zusatzschub verpasst“, grinste der 27-Jährige verschmitzt.

Harald Hondl
Harald Hondl
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