Bürger machen mobil:

Ein Heizwerk entfacht Streit

Im beschaulichen Lanzenkirchen, Bezirk Wiener Neustadt, fliegen rund um den Bau einer Heizanlage im Ortszentrum die Fetzen. Die Mitglieder einer Bürgerinitiative übergaben rund 500 Unterschriften gegen das Projekt an den VP-Bürgermeister und wurden angeblich in weiterer Folge von Gemeindevertretern eingeschüchtert.
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Die sogenannte „Androhung von Konsequenzen“ ist für Initiatoren von Bürgerinitiativen zwischen Enns und Leitha angeblich nichts Unübliches. Zu sehr regen mancherorts die Querelen um Bau- und Infrastrukturprojekte auf, und die „Hackeln“ fliegen oftmals tief.

Neuerdings auch in Lanzenkirchen. Der Bau einer Heizanlage treibt den Bürgern gehörige Zornesröte ins Gesicht. „Der Projekt-Standort muss überdacht werden. Die Dimensionierung ist zu klein und die Feinstaubbelastung zu hoch“, erklärt Bürgersprecher Hannes Wallner. Rund 500 Unterschriften gegen das Projekt wurden von seinem Team nun offiziell an Bürgermeister Bernhard Karnthaler übergeben. Danach ging es in der Ortschaft Schlag auf Schlag. Mehrere Gemeindevertreter sollen diversen Unterzeichnern gedroht und sie eingeschüchtert haben. Die Bürger zogen daraufhin ihre Unterstützungserklärung für die Abstimmung zurück.

Ebenfalls im Visier der Kritiker sind neugebaute Wohnungen. „Ein Verbrechen der Architekten“, kritisiert ein Anrainer. Die nächste Bürgerinitiative rollt an.

Josef Poyer/Helmut Horvath, Kronen Zeitung

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