01.06.2020 10:10 |

Fußball

Ibertsberger: „Will das Wort gar nicht hören“

Nach Interims-Einsätzen beim WAC und Austria Wien ist Robert Ibertsberger auf seiner dritten Trainerstation St. Pölten gekommen, um zu bleiben. Jedoch passiert das nur, wenn der Seekirchener das Bundesliga-Schlusslicht vorm Abstieg rettet. Nur dann verlängert sich sein Vertrag. Warum der Ex-Teamspieler vom Klassenerhalt felsenfest überzeugt ist, verriet er im „Krone“-Gespräch.

Als Interimstrainer hat Robert Ibertsberger 20 Spiele auf der Bundesliga-Trainerbank erlebt: neun beim WAC, elf bei der Austria Wien. In beiden Fällen war er jeweils als „Co“ eingesprungen, weil der Chef gehen musste. Nach Saisonende musste der 43-Jährige dann stets selbst weichen.

Bei seiner dritten Bundesliga-Station St. Pölten ist er gekommen, um zu bleiben – wenngleich die Ausgangslage vorm Restart am Dienstag haarig ist. Die Niederösterreicher sind Schlusslicht. Und der Vertrag des Seekircheners verlängert sich nur im Falle des Klassenerhalts.

Davon ist er aber überzeugt. Abstieg? „Das Wort will ich gar nicht hören. Ich schaue mit dem Team nach vorne. In der Qualigruppe liegen sechs Klubs innerhalb von vier Punkten. Die Qualität ist da, sonst hätte ich das Amt nicht übernommen“, betont der Ex-Teamspieler. Der Anfang März Alexander Schmidt abgelöst hatte, dann von Corona gebremst wurde. Gar ein Vorteil, um die Mannschaft besser kennen zu lernen?

Test gegen LASK als „positives Zeichen“

„Grundsätzlich ja, aber wenn die Pandemie nicht gekommen wäre, hätte ich mir das auch zugetraut.“ Warum schafft St. Pölten den Klassenerhalt? „Weil wir einen qualitativ guten, breiten Kader haben, der uns in der intensiven Phase mit zehn Spielen in kurzer Zeit zu Gute kommt.“ Zuletzt tankte die Crew bei einem Kurz-Camp in der Nähe seiner Salzburger Heimat in Lengau Kraft.

Ein Test am Ende – 0:0 gegen LASK – machte Mut. „Das war das erhoffte positive Zeichen. Die Defensive ist stabilisiert. Das wird der Schlüssel sein, denn St. Pölten hat in der bisherigen Saison zu viele Tore kassiert.“ Es „zählt“ aber erst am Dienstag bei der WSG Tirol. Ziel: „Ein Punkt oder ein Sieg, beides wäre positiv.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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