Nichts geht mehr, heißt es in den meisten weiß-grünen Einrichtungen. "Wir nehmen derzeit nur noch einen Hund auf, wenn ein anderer das Heim verlässt", berichtet etwa Nina Mocnik vom Tierheim Franziskus in Rosental an der Kainach.
Nicht nur Urlaubszeit schuld
Ähnliches hört man vom Adamhof in Straß: "Wir haben zur Zeit 100 Katzen und 20 Hunde und sind total überfüllt", sagt Leiterin Sylvia Kraber. Und auch das große Heim in Trieben platzt aus allen Nähten. Gründe für die Situation werden viele genannt: die Urlaubszeit, die große Anzahl von Babykatzen, weil viele Tiere nicht sterilisiert werden, die Wirtschaftslage, die Kampfhund-Debatte oder Zeitmangel und Überforderung bei den Besitzern.
Die mit Arbeit eingedeckten Tierfreunde können aber hoffen: Traditionellerweise bessert sich im Herbst die Lage. "Vor ihrem Sommerurlaub holen nämlich die wenigsten ein Tier aus dem Heim", weiß Kraber aus Erfahrung. "Wir haben vielleicht im Oktober wieder den Normalzustand", hofft Johann Nagel aus Trieben. Zu wünschen wäre es ihnen - und den lieben Tieren.
von Jakob Traby, "Steirerkrone"
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