Rund 4,1 Millionen Österreicher haben im Vorjahr online Einzelhandelswaren eingekauft. In der aktuellen Coronavirus-Phase hat sich die Zahl der Online-Shopper noch einmal um drei Prozent erhöht. Laut Retail-Report haben sogar 350.000 Kunden jetzt erstmals über das Internet eingekauft.
Doch oft passt der bestellte Artikel nicht oder sieht anders aus, als erwartet. Die Ware wird retourniert und landet bei vielen Handelsriesen leider auch ohne Mängel im Müll. Gegen diese Vernichtung von Retouren wollen Salzburgs Grüne vorgehen und stellen heute, Mittwoch, im Landtag einen Antrag. „Es kann nicht sein, dass tausendfach nagelneue zurückgeschickte Produkte in der Müllpresse landen, nur weil das für große Versandhäuser einfacher ist“, sagt Landtagsabgeordneter Simon Heilig-Hofbauer.
Er kann sich ein neues Gesetz vorstellen, mit dem die Vernichtung von Retouren unterbunden wird. Ein solches wurde in Deutschland bereits eingeführt. Per Antrag wollen die Grünen den Bund auffordern, Maßnahmen zu setzen.









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.