11.05.2020 09:00 |

Corona-Budgetloch

Airport könnte einen Millionen-Zuschuss brauchen

Wenige Fluggäste, hohe Kosten: Das könnte Stadt und Land als Eigentümer des Salzburg Airport in der Corona-Krise noch teuer kommen. „Wenn der Flugverkehr erst im Herbst wieder anläuft, werden wir wohl einige Millionen Euro zuschießen müssen“, sagt Landes-Vize und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl.

Ein vierwöchiger Stand-by-Betrieb bis Anfang Mai, wenige Passagiere und nur vier Linienflüge pro Woche: Das lässt in Zeiten der Corona-Krise längst nicht nur Flughafen-Chefin Bettina Ganghofer grübeln.

Stadt und Land als Eigentümer des Salzburg Airport (25 Prozent Stadt, 75 Prozent Land) sind alarmiert. Und wollen gemeinsam mit der Geschäftsleitung reagieren: „Derzeit werden verschiedene Szenarien durchgerechnet, um die weitere Vorgehensweise festzulegen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende und Landes-Vize Christian Stöckl (ÖVP).

Schon am 2. Juni sollen die Ergebnisse der Szenarien in der Gesellschafterversammlung und im Aufsichtsrat vorgelegt werden. Fix ist: „Wenn erst im Herbst der Flugverkehr wieder anläuft, werden wir einige Millionen zu schießen müssen“, berichtet Stöckl.

AUA-Rettung: Zusage für Salzburg gefordert
Stöckl und Landeshauptmann Haslauer haben auch Finanzminister Gernot Blümel geschrieben. Stichwort: AUA-Rettung. „Wenn Steuergeld fließt, muss sichergestellt werden, dass Lufthansa und AUA-Flüge ab Salzburg erhalten bleiben“, so Stöckl. Ob das der Fall sein wird, ist fraglich.

 Salzburg-Krone
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